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Sommerblumen-Züchtungen: Neues oder Altbekanntes wählen?

Ringelblumen, Tagetes oder Kapuzinerkresse sind die bekannten Favoriten im Beet. Aber die Auswahl an Saatgut ist riesig. Viele neue Sorten sind sehr attraktiv. Wer ist dein Favorit: die jungen Wilden oder die bewährten Klassiker?

Vorteil der altbekannten Sorten Du weißt, dass die Samen anwachsen und die Aussaat Erfolg bringt, zumal der Platz für die Einjährigen Blumensorten im Garten meist begrenzt ist. Wir raten dir trotzdem, probiere neben dem Altbewährten auch mal etwas Neues aus.

Was gibt es Neues

Wenn du Saatgut kaufst, halte nach Neuheiten Ausschau: Im Trend sind „natürlich“ anmutende, etwas wilde Blumen wie Schopfsalbei, Natternkopf, Färberdisteln sowie zarte Mohnpflanzen, aber auch kleine, dahlienartige Zinnien mit dickeren Köpfen und Züchtungen, die unzählige kleine Blütenwolken bilden.

Verwendet man zum Beispiel Spinnenblume (Cleome spinosa), Schleierkraut (Gypsophila) oder das hohe Eisenkraut (Verbena bonariens), entfalten sich duftige Blütenwolken von unglaublicher Leichtigkeit. Auch die lockeren Blütenschalen von Schmuckkörbchen (Cosmea bipinnata), hier gibt es neue strahlend weiße Mischungen, tanzen ganz selbstvergessen über einer grünen Wolke aus filigranem Laub.


Die Mischung macht’s

Je nach Wuchsform und -größe können Einjährige im Blumenbeet unterschiedliche Aufgaben erfüllen: So gleichen sie oft in einer Rabatte mit Stauden entstandene Blühlücken aus. Doch die farbenfrohen Blumen sind mehr als nur Lückenfüller. Mit den Einjährigen lassen sich wunderschöne Gartenbilder inszenieren.

Mischt man höhere, locker wachsende Pflanzen, die viele kleine Blüten hervorbringen mit starren, geraden Blumen wie Ziertabak (Nicotiana sanderae), Fingerhut (Digitalis) oder Zinnien (Zinnia), ist der Kontrast wunderschön. Mit der bewussten Pflanzung von Einjährigen und dem Spiel mit Formen und Kontrasten lässt sich ein einfaches Beet schnell verwandeln.

Farbe bringt Schwung

Gazanie

Gazanie

Im Trend sind außerdem zweifarbige Pflanzen wie die Gazanie oder Rauer Sonnenhut. Du kannst dich auch für eine Farbrichtung entscheiden, zum Beispiel nur rote oder nur gelbe Pflanzen. Oder du mischt Abstufungen und zarte Pastelltöne miteinander.

Auch mehrere intensive Farben wie etwa Rot, Blau und Weiß (ein sogenannter Dreiklang) harmonieren ausserordentlich gut. Wer es lieber fröhlich und bunt mag, kann alles mischen. Hier eignen sich zum Beispiel bunte Scabiosenblütige Zinnien sehr gut. In großer Menge gesät, als Beeteinfassung oder an Wegen, wirken sie am besten.

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Farbkreis

 

Tipp: Die schönsten Blumenbeete entstehen aus einer Mischung von zwei Komplementärfarben (Farben, die sich im Farbkreis gegenüberstehen), also Rot und Grün oder Blau und Orange sowie Violett und Gelb.

Frühjahr ist Saatzeit

Im Garten kannst du ab April einige widerstandsfähige Pflanzen direkt ins Freiland aussäen. Hierzu zählen Kapuzinerkresse, Sonnen- und Ringelblumen, sowie Wicken. Die meisten Samen keimen aber besser ab Mai. Wer dann schon größere Pflanzen haben möchte, sollte die Samen ab Ende Februar, Anfang März auf der Fensterbank oder im Gewächshaus vorkeimen lassen. Etwas vier Wochen brauchen die Sämlinge, um zu Jungpflanzen heranzuwachsen. Wichtig ist eine gleichbleibende Feuchtigkeit und genügend Licht. Stehen die Keimlinge zu nass, verfaulen sie oder werden von Pilzkrankheiten befallen. Wenn die Frostgefahr vorbei ist, pflanzt man die Jungpflanzen an Ort und Stelle ins Beet.

Mehr Infos zum Vorziehen deiner Sommerblumen findest du hier…

 

Fotos © Pixabay.de

 

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