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Araukarie: Lebende Tanne oder Plastikbaum?

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Tanne mit Charakter
© Wikipedia | MPF

Die Chilenische Schmucktanne (Araucaria araucana) oder Araukarie stammt von den vulkanischen Berghängen der Anden Chiles und Argentiniens und gehört dort mittlerweile zu den bedrohten Arten. Bei uns wird sie vorzugsweise als Kübelpflanze kultiviert oder aber in Vorgärten gepflanzt. Ansonsten sieht man sie in Parks oder Botanischen Gärten.

Stylisch oder grauenvoll?

Die Tanne sieht ein wenig nach Plastikimitat aus. Es ist immer eine persönliche Geschmacksfrage, ob man die Araukarie mag oder nicht. Für manche ist es ein stylischer Hingucker, für andere der absolute Graus. Die Tanne passt durchaus zu reduzierten Gestaltungen mit entsprechender Nachbarbepflanzung (als Vorgartenpflanze umringt von Eisbegonien taugt sie jedoch nicht;-).

Außerdem kann diese Tanne recht groß werden. In geschützten Lagen bis zu 30 Meter hoch und 10 Meter breit. Das sollte man also auch noch bedenken, wenn die Araukarie im Vorgarten stehen soll.


Fehlende Winterhärte

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…wird auch Schuppentanne genannt
© Wikipedia | H. Zell

In relativ milden Klimazonen kann die Araukarie nach einigen Jahren winterhart sein. Winterschutz ist vor allem im Spätwinter wichtig, wenn die Sonne tagsüber bereits wärmt, nachts aber noch Frost herrscht. Am besten wächst die Schmucktanne an windgeschützten, luftfeuchten Plätzen mit nährstoffreichem, kalkarmem Boden. Ansonsten ist dieses Gehölz nicht anspruchsvoll, es ist keine besondere Pflege nötig.

Übrigens: Nach ungefähr 100 Jahren fallen unten die Äste ab, sodass nur noch der obere Teil belaubt ist. Dann hat man zumindest wieder Platz im Vorgarten.

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