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Zypresse bekommt braune Nadeln und Stellen

Die Zypresse gehört zu den beliebtesten Gehölzen im Garten. Sie erinnern an das Markenzeichen der Toskana, die Säulen-Zypressen. Die Gehölze werden gerne als Sicht- und Windschutz genutzt, da sie schnell wachsen und über dichtes Laub verfügen. Außerdem sind die Bäume bzw. strauchförmig wachsenden Gehölze immergrün. Es gibt verschiedene Kulturformen, manche wachsen säulenförmig und hoch, andere hängend oder eher niedrig wachsend. Wenn die Zypresse gelb oder braun wird, gibt es mehrere mögliche Ursachen.

Wassermangel kann Ursache sein

Eine Möglichkeit, warum die Zypresse sich verfärbt, kann ein Trockenschaden sein. Auch wenn die Pflanzen viel  Trockenheit verträgt, Schatten und Wassermangel bekommen ihr nicht. Solche Mängel zeigen sich auch als Spätschaden. Allerdings sind anfangs vor allem  die Triebspitzen betroffen.

Unser Pflege-Tipp: Bei Trockenheit werden Zypressen ausgiebig (mit-)gewässert, und zwar das ganze Jahr über, auch an frostfreien Tagen im Winter. Die Pflanze darf aber nicht feucht stehen. Schneide die braunen Triebe heraus. Aber achte darauf: nicht ins alte Holz schneiden. Hier wächst nämlich nichts nach. Düngen kann man Zypressen mit reifen Kompost, falls vorrätig, oder mit speziellem Koniferen-Dünger (z. B. Buchs- und Thujendünger von Substral).


Weitere Gründe für Nadelbräune

  • Wenn die Verbräunungen im inneren Bereich der Pflanze auftreten, dürfte dies völlig normal sein. In diesen Bereich kommt nicht genügend Licht, zumal wenn es sich um größere Pflanzen handelt. Dies wiederum führt zu der Verbräu­nung.
  • Erst dann, wenn sich diese an die Triebspitzen fortsetzt, könnte man an eine Pilzkrankheit (wie Phytophthora cinnamomi) denken. Die Pflanzen müssten dann mit Schädlingsfrei Aliette (erhältlich im Gartencenter) behandelt werden.
  • Bei älteren Pflanzen kann die sogenannte Nadelbräune auch durch einen Magnesiummangel hervorgerufen werden. Dann sollte man im Frühjahr, kurz vor oder während des Austriebs, je nach Größe der Pflanzen ca. 150-250 g Bittersalz (Magnesiumsulfat) auf die Baumscheibe streuen. Solche Mangelerscheinungen treten besonders häufig auf schweren, lehmigen oder zu stark mit Humus angereicherten Gartenböden auf.

 

 

 

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