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Wann wird Klematis geschnitten?

Klematis (Clematis) werden in drei Gruppen unterteilt: die frühblühende Bergwaldreben-Gruppe, die Frühsommerblüher sowie die Sommerblüher. Fast alle werden ab März geschnitten.

Eine Ausnahme bilden die Bergwaldrebe (Clematis montana-Sorten) und ähnlich wachsende Sorten wie C. alpina und C. macropetala. Sie blühen nur am einjährigen Holz und würden mit einem Schnitt vor dem Austrieb alle Knospen verlieren. Diese frühblühenden Clematissorten werden, falls erforderlich, nach der Blüte im Mai gestutzt.

Die Grundregeln für einen Pflanzenschnitt bei der Clematis sind denkbar einfach: alle Triebe werden auf eine Höhe zurückgeschnitten. Der richtige Zeitpunkt für die meisten Pflanzen ist im Frühjahr, vor dem neuen Austrieb.

Clematis_Wikipedia_Quadel

Wikipedia/ Quadel

Geschnitten wird immer dann, wenn die Pflanze zu groß wird oder nach vielen Jahren ungebrochener Blühfreude zu vergreisen droht. Dazu schneidet man auch die Bergwaldrebe unmittelbar nach der Blüte bis auf die Hälfte, zur Verjüngung sogar radikal bis auf einen Meter über dem Boden zurück. Die alten Triebe sterben meist bis zur Erde ab. Sie werden aber direkt durch neue Bodentriebe aus den so genannten Reserveknospen ersetzt.

Übrigens: Bei einer Neupflanzung der Clematis ist es daher wichtig, die Pflanze bis über das erste Knospenpaar in die Erde zu setzten. So behält die Pflanze die Möglichkeit zum Neuaustrieb, falls die alten Triebe absterben.

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