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Wann werden Rhododendren umgepflanzt?

Die beste Pflanzzeit und Umpflanzzeit für Rhododendron reicht von Anfang September bis Mitte November und von Anfang März bis Mitte Mai. Wird der Rhododendron im Frühling umgesetzt, achte auf zusätzliche Wassergaben (damit er nicht vertrocknet, denn es ist meist schon recht warm). Im Winter kann es übrigens auch zu Trockenschäden kommen (siehe Winterschäden bei Immergrünen). Hier hilft ebenfalls Wässern bei langanhaltender Trockenheit, aber nur wenn es nicht friert.

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Schöne Sorte: ‚Blauer Peter‘ © Wikipedia | Ulf Eliasson

Um Schäden durch Wassermangel zu vermeiden, gieß du am besten direkt am Anfang ordentlich Wasser in das Pflanzloch. Wenn du die Pflanze mit Substrat bedeckt hast, die Erde fest antreten und erneut wässern.

Rhododendron nicht zu tief pflanzen

Rhododendron dürfen mit ihrem Ballen nur 3 cm tiefer eingesetzt werden, als sie in der Anzucht oder im Beet gestanden haben, nicht tiefer.

Die Pflanzgrube muss in der Regel 3 bis 4 mal breiter und doppelt so tief, wie der Wurzelballen misst, ausgehoben werden. Der Bodenaushub sollte im Verhältnis 1:1 mit durchfeuchtetem, möglichst saurem Substrat vermischt bei der Pflanzung verwendet werden.

Von Düngerzugaben bei der (Um-)Pflanzung ist unbedingt abzuraten.

Wichtig: Wenn du deinen Rhododendron umgepflanzt hast, darfst du in den ersten zwei Jahren keinen Pflegeschnitt durchführen.

Saures Substrat selbst herstellen:  Rhododendren benötigen unbedingt saure Erde. Hier kannst du selbst eine Mischung aus Rindenhumus, Holzhäcksel und Lauberde (reifer Kompost aus Falllaub) zu gleichen Teilen mischen. Fertiges Substrat wie Rhododendronerde beinhaltet meist Torf.

(Tipp: Bei Neudorff findest du spezielle Rhododendronerde ohne Torf)

 

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