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Wann werden die Rosen geschnitten?

Rose_Neon_(Kordes_2001)_Wikipedia_Huhu

Kleinstrauchrose ‚Neon‘ von Kordes 2001
braucht jährlich einen Schnitt
© Wikipedia | Huhu

Rosen bleiben auf Dauer gesund, wachsen kompakt und sind blühfreudig, wenn sie am Anfang der Saison, also im Frühjahr geschnitten werden. Der Herbstschnitt ist nicht zu empfehlen, denn oft erfrieren die Rosentriebe teilweise. Sind die Rosen dann schon gestutzt, kann der Frost die kurzen Zweige bis zur Veredelungsstelle schädigen. Im schlimmsten Fall stirbt die Rose komplett ab.

Das Frühjahr gilt daher als perfekte Zeitspanne, um Rosen für den Sommer zu rüsten: Dann wird durch den Schnitt der Grundstock für einen gesunden Pflanzenaufbau gelegt. Der genaue Zeitpunkt richtet sich nach der Witterung. Erst wenn keine starken Fröste mehr zu erwarten sind, etwa Ende März oder Anfang April, sollten die Rosen geschnitten werden.

Nicht alle Arten behandelt man gleich

Die einzelnen Rosengruppen behandelt man grundsätzlich unterschiedlich. Der Schnitt richtet sich in erster Linie danach, ob die Rose am mehrjährigen Holz blüht oder am diesjährigen, also an den Trieben, die erst im Laufe des Frühjahrs wachsen.

Schnittanleitung für:

Wo und wie wird geschnitten? Geschnitten wird grundsätzlich auf ein nach außen zeigendes Auge. Als Augen bezeichnet man die Austriebspunkte an den Zweigen. Sie sind mehr oder weniger gut sichtbar über den einzelnen Blattansätzen zu erkennen. An alten Zweigen bezeichnet man sie als schlafende Augen, da sie erst nach starken Schnittmaßnahmen wieder austreiben.

Die Schnittstellen selbst sollten schräg und ca. einen halben Zentimeter über dem gewähltem Auge liegen. Wie bei allen Schnittmaßnahmen, darf nur mit einer scharfen Schere gearbeitet werden, um möglichst kleine Verletzungen und glatte Schnittstellen zu erzielen.


 

 

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