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Exotische Schönheit: Ist diese Pflanze giftig?

Kermesbeere_Phytolacca_americana_Wikipedia_Stefan Lefnaer

Sieht lecker aus, ist aber giftig!
© Wikipedia | Stefan Lefnaer

Auf dem ersten Foto handelt es sich um die Früchte der Kermesbeere (Phytholacca americana). Die Staude stammt ursprünglich aus Mittelamerika, hat sich aber mittlerweile auch in Europa angesiedelt und kommt gelegentlich in Gärten oder verwildert auf Schuttplätzen vor. Durch die dekorativen Blüten (zweites Foto) in weiß oder rosa, das gesunde Blattwerk und die leuchtenden Früchte passt die Kermesbeere wunderbar in Naturgärten.

Finger weg – nicht essen!

Die Kermesbeere wurde früher zur Gewinnung von Farbstoff angebaut. Die stark färbenden Beeren und auch die Wurzeln sind giftig.


Verbreitung durch Vögel

Kermesbeere_Blüte_Phytolacca_americana_Wikipedia_Stefan_Lefnaer

Typischer Blütenstand der Kermesbeere
© Wikipedia | Stefan Lefnaer

Die Vermehrung dieser Staude erfolgt durch Aussaat. Meist finden sich Sämlinge in der näheren Umgebung von ausgewachsenen Pflanzen, die aber wegen ihrer Größe im ersten Jahr übersehen werden können. Wenn die Vermehrung künstlich vorgenommen werden soll, können die Beeren nach der Reife im Herbst an Ort und Stelle ausgesät werden. Die vom Fruchtfleisch befreiten Samen bringt man etwa einen halben Zentimeter tief in die Erde eines Gartenbeetes. Im kommenden Jahr entwickeln sich kleine Pflanzen, die bei bedecktem Wetter noch im Sommer an den zukünftigen Standort gepflanzt werden können. Die Blüte erscheint erst nach zwei Jahren.

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