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Schnitt von einmal blühenden Kletterrosen

Rose_Raubritter_Kordes_Wikipedia_Florian Moekel

Ramblerrose ‚Raubritter‘ von Kordes 1936
© Wikipedia | Florian Moekel

Bei einmal blühende Arten handelt es sich häufig um sogenannte Ramblerrosen. Diese wachsen sehr stark und können zwischen sechs und zwölf Meter hoch werden. Bei solcher Wuchsfreude ist es oft sehr schwierig, Schnittmaßnahmen durchzuführen. Soll die Rose kompakt und kontrollierbar bleiben, müssen aber Schnittmassnahmen durchgeführt werden. Ebenso wird so eine Verkahlung von unten vermieden. Dabei werden alle Triebe auf ein Drittel zurückgeschnitten. Einige Zweige können auf drei bis vier Augen vor der Veredelungsstelle entfernt werden. Keine Sorge: So wüchsige Kletterrosen treiben schnell wieder aus und werden entsprechend lang.

 Haushoch hinauf

Kletterrosen und Rambler  verschönern Mauern, begrünen Höfe und erobern jedes Objekt in der Vertikale. Für Hausfasaden eignen sich die mittelgroßen Kletterrosen mit einer Wuchshöhe von bis zu vier Metern. Hier muss an ein stabiles Gerüst gedacht werden. Die Rosentriebe sollten zum Teil festgebunden werden, damit Wind und Sturm die Pflanze nicht knicken kann.

Die richtig großen Rosen (die Rambler) können sogar ganze Bäume erobern. Hier entstehen oft zauberhafte Bilder:  Alte, knorrige Obstbäume, die über und über mit Rosenblüten bedeckt sind. Doch Vorsicht. Das Gewicht dieser großen Rosen darf nicht unterschätzt werden. Nur gesunde und stabile Bäume halten die schweren Triebe wirklich aus. 

 

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