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Sind das Schildläuse?

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Schildläuse: Hier braucht man gute Augen
© Wikipedia | Hauix

Braune Stellen auf der Pflanze sind tatsächlich Hinweise auf Schildläuse. Unter den Schilden (braune Kappen) verstecken sich die unbeweglichen Läuse. Die bis zu 3 mm großen Tiere saugen den Pflanzensaft. Dabei scheiden sie klebrigen Honigtau aus, der wiederum pilzliche Erreger anlockt.

Bei starkem Befall fallen die Blätter ab und die Pflanze kann absterben. Nur die Larven können sich zunächst bewegen. Sie wandern auf der Pflanze umher und setzen sich fest, sobald ihnen ein Platz zusagt. Die Jungläuse sind auch für die Besiedlung neuer Pflanzen verantwortlich. Besonders häufig werden hartlaubige Pflanzen wie Scheffleren, Anthurien oder Palmen geplagt.

Das hilft gegen Schildläuse:

Die Tiere sind zwar unter den Schilden gut geschützt, doch bei leichtem Befall kann man ihnen mit in Spiritus getränkten Wattestäbchen zu Leibe rücken. Die braunen Deckel und die Eier der Läuse werden damit abgestreift und in ein Stück Haushaltspapier gedrückt. Wichtig ist, dass man diese Prozedur sehr sorgfältig und mehrfach durchführt – bis auch nach Wochen keine Schildläuse mehr zu finden sind.

Bei größeren Exemplaren und starkem Befall ist der Einsatz von Chemie angebracht: Combi-Stäbchen Hortex Plus (von Scotts Celaflor), Schädlingsfrei Naturen (ebenfalls Scotts Celaflor) oder Promanal Neu (von Neudorff) vertreiben die Schädlinge dauerhaft.

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