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Liguster als Hecke pflanzen

Ligusterhecken lassen sich einfach anlegen, sind weitgehend Pflegeleicht und auch im Winter ein grüner Schutz vor neugierigen Blicken.

Wintergrüner Liguster bevorzugt eher trockenen Boden (also Sandboden), benötigt gleichzeitig aber auch Nährstoffe. Wenn man die Hecke setzt, sollte man noch etwas reifen Kompost mit in den Boden einarbeiten. Später kann man im Frühjahr mit Produkten für immergrüne Pflanzen düngen.

Wie viele Pflanzen pro Quadratmeter?

Um eine richtig dichte Hecke zu pflanzen, benötigst du fünf Pflanzen pro Meter (Höhe ca. 1 Meter). Wenn du etwas sparen möchtest, reichen aber auch drei Pflanzen pro laufendem Meter. Es dauert dann allerdings länger, bis die Hecke dicht wird und ihre Endhöhe erreicht, denn du solltest die senkrechten Triebe anfangs immer wieder kürzen. So erreichst du eine gute Verzweigung und die Pflanzen wachsen schneller in die Breite.

Mit fünf Pflanzen pro Meter reicht es, die Triebe einmal im Jahr (oder zweimal, wenn eine akkurate Form gewünscht wird) zu schneiden. Der beste Zeitpunkt für den Schnitt liegt Anfang/ Ende April und im Juli/August (nach der Brutzeit). Danach wird nicht mehr geschnitten, weil es sonst bei jungen Trieben zu Frostschäden kommen könnte.

Zum Thema Winterhärte: Liguster ist sehr robust. Teils frieren Triebe zurück, aber die können mit einem radikalen Schnitt entfernt werden. Der Liguster treibt immer wieder aus und lässt sich so auch verjüngen, wenn die Hecke im Alter verkahlt.

Die Pflanzzeit für Liguster ist Ende April oder im Herbst. Im Sommer bzw. im Frühjahr danach muss die Hecke ordentlich gewässert werden, vor allem in Hitze- und Trockenperioden. Als Faustregel gilt: in heißen Sommern mindestens einmal pro Woche ausgiebig wässern. Nach ein oder zwei Jahren ist die Pflanzen bei Trockenheit nicht mehr so empfindlich.

Wenn man die Ligusterhecke nicht regelmäßig schneidet, wachsen Ligusterbeeren, die eine Nahrungsquelle für zahlreiche heimische Vogelarten sind. Die Beeren des Liguster sind für Menschen allerdings giftig, der Verzehr kann zu Übelkeit, Erbrechen, Durchfall und Leibschmerzen führen.

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