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Kleine Katastrophen im Gemüsegarten

„In vier Wochen können wir ernten“, haben wir hier vor vier Wochen laut getönt. Und, was ist? Das Regenwetter hat uns einen dicken Strich durch die Rechnung gemacht. Und blöde Fehler haben wir auch begangen.

Der Mai liegt nun hinter uns und eigentlich hätten wir den ersten Salat ernten können, wenn uns

  1. die Schnecken nicht soviel weggefressen hätten,
  2. die Saat nicht total verregnet wäre und zum Teil gar nicht aufgegangen ist,
  3. ein kleines Kaninchen nicht sein Unwesen im Tomatenbeet (und bei den Einjährigen Sommerblumen) treiben würde.
  4. Und dann – jetzt oute ich mich kurz als echter Praxisanfänger – habe ich einen wasserlöslichen Stift zur Beschriftung der Pflanzetiketten verwendet. („Hmm, was sollte jetzt hier noch mal kommen?“)
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Frisch umzäunt: die Gemüsebeete von Laube 40 | © phlora.de

Das waren unsere Fehler:

Fest steht, alle Beetabschnitte, die längere Zeit mit Vlies als Regen- und Kälteschutz belegt wurden, sind zur Hälfte Totalausfall. Das bedeutet, weg mit dem Vlies, sobald die Keimung erfolgt ist und die Sämlinge mehr als drei Blättchen haben. Und gezielt von Anfang an gegen die Nacktschnecken vorgehen. So haben sie sich still und heimlich unter dem Vlies satt gefressen, böse Schleimer.

Wir werden die Beete zum Teil noch einmal neu einsäen mit Salat, Grünkohl und Kräutern. So schnell geben wir nämlich nicht auf. Außerdem müssen die Maispflänzchen noch eingepflanzt werden.

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Hat Torsten nicht einen super Zaun samt Tor gebaut? Hier kommt kein Kaninchen mehr rein | © phlora.de

Aber es gibt auch GUTE NACHRICHTEN: Die Buschbohnen haben wir noch retten können, dank Schneckenkorn. Eventuell wird hier noch mal dazu gesät. Das Bohnenkraut ist allerdings unauffindbar. Also auch hier noch einmal nachsäen! Die roten und weißen Zwiebeln wachsen dagegen prima, ebenso die Erbsen und die Kartoffeln. Klingt doch zumindest nach einem leckeren Eintopf!

 

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