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Heidelbeeren im Garten pflanzen?

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Heidelbeer-Sträucher sind ganz pflegeleicht
© Wikipedia | Marek Bieszczady

Heidelbeeren (Vaccinium myrtillus) wachsen prima im eigenen Garten. Sie benötigen aber unbedingt saures Substrat (z.B. eine Mischung aus Rindenhumus, Holzhäcksel und Lauberde) oder ein fertiges Substrat, wie etwa Rhododendronerde.

Die kniehohen Beerensträucher gedeihen gut im Halbschatten auf einem lockeren Boden ohne Staunässe. Die Pflanzen dürfen nicht austrocknen. In heißen Sommern musst du also zusätzlich gießen. Du kannst den Boden oberflächlich mulchen, z.B. mit Rasenschnittgut oder Pinienrinde. Das hält die Feuchtigkeit besser im Boden.

Die beste Pflanzzeit ist der Herbst. Das Einpflanzen gelingt aber auch im Frühjahr, allerdings kann es oft schon sehr warm werden. Daher musst du auch hier öfter gießen, damit die jungen Wurzeln nicht vertrocknen und gut anwachsen.

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Heidelbeeren wachsen am Naturstandort
unter Kiefern
© Wikipedia | Hajothh

Heidelbeeren benötigen keinen besonderen Pflegeschnitt. Die kleinen Gehölze bilden ein recht lichtes Strauchwerk, das an vorjährigen Trieben blüht und fruchtet (an den Triebenden, die im letzten Jahr gewachsen sind).

Sie lassen sich aber zur Verjüngung und zur Entwicklung neuer Triebe anregen, wenn die Vitalität nachlässt. Dann genügt es, einige alte Zweige in Bodennähe zu entfernen, um Platz für den Austrieb junger Triebe zu schaffen. Die beste Zeit dazu ist im Spätwinter vor dem Austrieb.

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