TopExtra

Geranien überwintern

Auch wenn die Geranien (Pelargonien) noch blühen, vor den ersten kalten Nächten solltest du die Sommerblumen ins Haus holen. Geranien können zwar eine kurze Zeit Kälte überstehen, aber Nässe, Eis und Schnee lassen sie auf Dauer eingehen. Die Pflanzen werden viele Jahre alt, wenn sie im Winter einen trockenen, kühlen Platz bekommen.

So bereitest du die Pflanzen für das Winterquartier vor:

  • Die Geranien werden auf eine Länge von 2/3 zurückgeschnitten.
  • Dabei entfernst du alle Knospen, Blätter und Blüten.
  • Den Wurzelballen befreist du von Erde und schneidest auch hier ein wenig von den Faserwurzeln ab.
OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Nicht nur Omas Liebling
© Wikipedia | Juan Emilio

Nun gibt es unterschiedliche Möglichkeiten: Du kannst die kahlen Pflanzen in neues Substrat eintopfen oder du bindest eine Plastiktüte um die Wurzeln, schnürst die Tüte am Wurzelhals fest zu und hängst die Pflanze kopfüber auf. In der Sackvariante brauchen die Pflanzen kein zusätzliches Wasser. Bei den getopften Geranien giesst du hin und wieder, sodass die Erde nie komplett austrocknet. Der Standort sollte möglichst dunkel und kühl sein.

Wenn du keinen kühlen, dunklen Kellerraum hast, stell die Pflanzen zumindest in einen etwas kälteren Raum wie das Schlafzimmer oder ins Treppenhaus. Treiben neue Blätter und Triebe aus, entfernst du sie immer wieder bis zum Frühjahr. Dann erst werden die Pflanzen wieder eingetopft (falls hängend in Plastik überwintert) und gedüngt und bekommen einen sonnigen Standort. Nach draussen dürfen die Pflanzen erst ab Mai, wenn keine Fröste mehr zu erwarten sind.

Manchmal reicht der Platz einfach nicht aus

Bei Platzmangel kann man sich im Sommer besser ca. 15 cm lange Kopfstecklinge schneiden und diese dicht an dicht zur Überwinterung in Töpfe stecken. Ab Austriebsbeginn Anfang Februar werden die jungen Stecklinge auseinandergepflanzt, hell und warm gestellt und gedüngt (ca. 2 Wochen nach Umpflanzen). So hat man schnell wieder große blühende Exemplare.

Idealer Zeitpunkt zur Vermehrung durch Stecklinge ist der Frühsommer (meist Juni), sie lassen sich normalerweise jedoch auch ganzjährig leicht vermehren, ohne dass es irgendwelche Besonderheiten zu beachten gibt. Verwendet werden weder hellgrüne noch verholzte, sondern halbausgereifte, halbreife (=schon leicht braune) Stecklinge.

, , , , , ,

Schreibe den ersten Kommentar!

Schreibe einen Kommentar