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Eingerollte Blätter an Rosen

Rosenblattrollwespe_Blätter

In eingerollten Blättern
verstecken sich die Larven
© Wikipedia | DK

Eingerollte Blätter sind eines der häufigsten Schadensbilder an Rosen. Verantwortlich dafür ist eine Blattwespenart, die Rosenblattrollwespe.

Kleine grüne Larven

Das nur wenige Millimeter große Insekt schlüpft meist zeitgleich mit dem Blattaustrieb aus dem Boden unter der Pflanze. Die Wespen legen ihre Eier in die Blattunterseiten der frischen Blätter. Manche Blätter werden aber auch nur probeweise angestochen und es erfolgt keine Eiablage. Auf diesen Reiz reagiert das Blatt mit Einrollen entlang der Blattrippe. In den meisten der eingerollten Blätter findet sich später eine kleine grünliche Larve.

Die Rosenblattrollwespe fliegt je nach Wetter von April bis Anfang Juni. Im Frühsommer wandern die Larven aus den Blattwickeln in die oberen Bodenschichten ab, in denen sie sich später verpuppen und überwintern. Je sonniger, wärmer und windstiller das Wetter im Frühling ist, desto umfangreicher sind die Schäden.


Blätter abpflücken und Bodenschicht entsorgen

Befallene eingerollte Blätter können abgepflückt und im Restmüll entsorgt werden. Eine Spritzung mit einem Pflanzenschutzmittel ist nicht besonders sinnvoll, da die Schädlinge gut verpackt in den eingerollten Blättern liegen. Kommt es jedoch zum Befall fast aller Blätter, ist ein Auspflücken kaum möglich (denn dann wäre deine Rose kahl). Im Herbst kannst du aber den Boden unter deiner Rose entfernen und neue Erde aufbringen. Damit regulierst du den Befall für das kommende Jahr enorm. Im Frühjahr harkst du noch einmal vorsichtig die Oberfläche und bringst zusätzlich noch Kompost oder Dünger auf. Das stärkt die Rosen zusätzlich gegen Schädlinge und Krankheiten.

Zusammengerollte Blätter sind ein Werk der Rollblattwespe

Zusammengerollte Blätter sind ein Werk der Rollblattwespe

 

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