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Die acht häufigsten Probleme bei Zimmerpflanzen – und was du dagegen tun kannst

Wenn Blätter abfallen, Knospen nicht aufgehen oder Fliegen die Töpfe umschwirren, haben deine Pflanzen ganz offensichtlich ein Problem. Die richtige Pflege und der ideale Standort schaffen Abhilfe. So geht’s.Zimmerpflanzen_Pixabay

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Zuviel Wasser: Blatt sieht gelblich und welk aus

1) Zu viel Wasser ist ungesund

Die meisten Pflanzen dürfen nicht permanent im Wasser stehen, sonst verfaulen die Wurzeln und die Pflanze stirbt. Ein Grund für die Staunässe sind geschlossene Blumenkübel ohne Abzugsloch. Denk daran: Überschüssiges Gießwasser muss immer abfließen können.


2) Wassermangel beheben

Jeder weiß, wenn er seine Zimmerpflanzen nicht gießt, vertrocknen sie. Auch das richtige Maß ist wichtig, damit sich Pflanzen gut entwickeln. Wer das Gießen gerne mal vergisst, sollte statt Blumenerde lieber Seramis und Blähtonsubstrate verwenden. Hier wird dauerhaft Wasser im Tongranulat gespeichert und eine Art Reservoir gebildet.

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Lichtmangel: Blatt sieht blass und schlapp aus

3) Hitze vermeiden

Licht wird zum Wachstum benötigt. Ein zu heißer Standort in voller Sonne schädigt aber die meisten Pflanzen im Haus. Dann welken die Blätter und zeigen Verbrennungsschäden. Ein Vorhang im Sommer reicht meist aus, um die intensive Strahlung zu mindern und die Zimmerpflanzen zu schützen.

4) Bei Lichtmangel Standort wechseln

Führen Pflanzen ein Schattendasein, wachsen sie nur kümmerlich und haben blasse, gelbliche Blätter. Die Blütenbildung fällt meist ganz aus. Abhilfe schafft hier eine Standortveränderung.

5) Trockene Raumluft befeuchten

Wenn Blätter zusammengerollt und trocken aussehen, ist das Klima im Raum zu trocken. Hier hilft tägliches Besprühen der Zimmerpflanzenblätter und das Anbringen von Raumluftbefeuchtern. Schau auch, dass die Pflanze nicht direkt neben oder über einer Heizung steht.

6) Zugluft verhindern

Zugige Ecken, Klimaanlagen oder gekippte Fenster stellen für unsere Zimmerpflanzen eine weitere Bedrohung dar. Gerne verlieren sie dann ihre Blütenknospen oder Fruchtansätze. Vermeide daher unbedingt dauerzugige Standorte für deine Pflanzen.

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Schädlinge: Blatt ist angefressen und durchlöchert

7) Zimmerpflanzen-Schädlinge abwehren

Kleine Fliegen gehören zu den häufigsten Schädlingen. Ihre Larven stecken im Substrat und bei Wärme und Feuchtigkeit entwickeln sich die kleinen Fliegen. Weniger feuchte Erde und das Gießen von unten über eine Untertasse helfen bei der Plage. Gegen Fressfeinde wie Käfer helfen das Absammeln der Tiere per Hand oder Kombistäbchen, die in die Blumenerde gesteckt werden: Sie lassen die Blätter ungenießbar werden.

8) Zu wenig Nährstoffe

Damit Pflanzen gut wachsen und die Blätter schön grün bleiben, brauchen sie Eisen, Magnesium, Calcium und Zink. Bekommen deine Gewächse zu wenig davon, kannst du den Mangel an den Blättern erkennen: Es kommt zu Verwachsungen, bleichen Blättern, hellen Blattadern oder zu einer Gelbfärbung. Abhilfe schaffen Flüssigdünger mit den entsprechenden Elementen. Unsere Zeichnungen zeigen dir, was deine Zimmerpflanzen über ihre Blätter kommunizieren:

Foto © Pixabay.com | Zeichnungen © Phlora

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Eine Antwort auf Die acht häufigsten Probleme bei Zimmerpflanzen – und was du dagegen tun kannst

  1. Ana 28. April 2016 at 10:39 #

    Gegen Trauermücken, die bei den Zimmerpflanzen umherschwirren, einfach Streichhölzer verkehrt herum in die Erde stecken. Offenbar vertreibt der Schwefelgeruch die kleinen Biester :-) … bei uns hat’s geholfen.

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