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Austriebsspritzung – ja oder nein?

Mit einer Austriebsspritzung im Frühling werden Schadinsekten auf Obst- und Ziergehölzen bekämpft. Dazu werden spezielle Pflanzenschutzmittel auf die noch blattlosen Äste gesprüht. Eier von Läusen, Spinnmilben und junge Raupen tötet man dabei ab.

Früher waren diese Spritzungen normal und gehörten zu den vorbeugenden Maßnahmen im Garten. Mittlerweile weiß man aber, dass nicht nur Schädlinge dabei sterben, sondern auch viele harmlose Insekten und sogar nützliche Tiere wie Marienkäfer, Schlupfwespen, Ohrenkneifer und Florfliegen.

Eine Austriebsspritzung macht nur dann Sinn, wenn im vorherigen Jahr ein wirklich hoher Schädlingsbefall aufgetreten ist und keine anderen Mittel wie das Anbringen von Leimringen geholfen haben.

 

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